FEG – Feelings

Video + Performance

Konzept, Kamera, Schnitt: Frank E. Geier 
Performance: Kehinde Balogun, Frank E. Geier
Künstlerische Beratung: Ulf Aminde
Technische Leitung: Jan Kryszons

Video + Performance: „KINDLY DISINVITED“, Akademie der Künste der Welt, Köln, 2016

„Im ganzen Ausstellungsraum verteilt sind Monitore von FEG, einer AVATARA-Figur, die es in den Filmsequenzen irgendwie schafft sich selbst zu besuchen, dabei Beyoncé zu empfangen, die Ausstellungsbesucher zutextet und dabei mit dem Filmmaterial alle möglichen Mehrfachbelichtungen, Über- und Nebenblendungen ausführt. FEG eignet sich den gesamten Ausstellungsraum an, FEG lässt sich schwer in den Rahmen eines Bildschirms pressen, FEG schafft sich eigene Rahmungen innerhalb des Bildes, um sie sogleich umso verqueerter auch wieder zu verlassen. Im Versuch sich Women-of-Color-Strategien anzueignen, ihren leibhaftigen Verkörperungen zu begegnen und sich tanzend in den Strudel von Begehren und Selbstbehauptung zu werfen, wird hier in aller erster Linie Identität als eine vielfache, lückenhafte, aber in erster Linie performativ filmische Möglichkeit aufgeführt, die FEG sich ständig aneignet um sie abzustreifen. FEG ist eine fiktive Behauptung vielerlei Erscheinungen annehmen zu können, anstatt sich auf eine (filmische) festlegen zu müssen. Sex, Gender, Hautfarbe, Stimme, Körper, Zugehörigkeit wird hier als Kostüm an- und ausgezogen, bzw. lachend in den Abfluss der identitären Müllproduktion gegossen.“ (Ulf Aminde)